|
Die Frankfurter Buchmesse
| |
vom 6. bis 10. Oktober 2004 |
| Geschichte |
|
|
Die Frankfurter
Buchmesse ist eine der ältesten
Begegnungsstätten für das Präsentieren von und den
Handel mit Büchern: ihre Geschichte lässt sich bis ins
15. Jahrhundert zurückverfolgen, als Johannes Gutenberg in Mainz,
nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt den Buchdruck erfand.
Bis in die Zeit des späten 17. Jahrhunderts blieb Frankfurt
die zentrale Buchmesse-Stadt Europas. Als Folge politischer und kultureller
Umwälzungen ging in der Zeit der Aufklärung diese Rolle
auf Leipzig über, wo sich eine Nachfolgemesse, die Leipziger
Buchmesse, etablierte. Es vergingen etwa 200 Jahre, bis die frühere
Tradition der Buchmesse in Frankfurt wieder auflebte: 205 deutsche
Aussteller versammelten sich vom 18. bis 23. September 1949 in
der Frankfurter Paulskirche zur ersten Buchmesse der Nachkriegszeit.
Heute ist die Frankfurter Buchmesse zur größten Buchmesse der Welt geworden und wird von deutschen und internationalen Zeitungen
und Zeitschriften und von Funk und Fernsehen einer breiten Öffentlichkeit
vorgestellt.
Auch als kulturelles Forum hat sich die Frankfurter
Buchmesse etabliert, da in den vergangenen Jahrzehnten im Mittelpunkt
die
Präsentation eines jährlich wechselnden Gastlandes steht.
So hat die einst rein kommerzielle Veranstaltung heute auch kulturpolitische
Bedeutung von internationalem Rang.
|
| Praktische Informationen |
|
Die Buchmesse
ist nur für Fachbesucher (Mitarbeiter von Buchhandlungen und
Verlagen) geöffnet. Sie beginnt jeweils an einem Mittwoch Anfang Oktober.
Am darauf folgenden Samstag und Sonntag sind die Publikumstage für jedermann. |
Link zur Frankfurter Buchmesse:
Offizielle Website der Frankfurter Buchmesse (http://www.buchmesse.de)
|