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Buchrezensionen: Des Purpurhutes |
Rezension zum Buch "Des Purpurhutes"
von:
Dr. P. Bruno Klammer
Germanist, Theologe
Nach seinem erfolgreichen Werk "Der Kranich" legt der Autor Hans
Perting sein nächstes auf drei unterschiedlichen Ebenen durchdachtes und
durchkomponiertes Werk vor, den Roman „Des Purpurhutes".
Den Handlungsstrang bildet eine Kriminalgeschichte um ein verschwundenes Fresko
von Piero della Francesca. Die Reflexionsgeschichte spielt sich ab in den Mitteilungen
zweier befreundeter Kriminalisten zwischen Berlin und einem Kloster an den
Küsten der Toskana. Eine dritte Ebene beschäftigt sich mit persönlichen
Erfahrungen und weltpolitischen Zusammenhängen in Afrika.
Wie in seinen früheren Werken (Ölbaum und Zypresse, Der Dreipass,
Der Feuerbusch, Der Kranich) erweist sich Hans Perting auch in diesem Roman
als ein Meister der motivlichen und psychologischen Entfaltung. Frei von Voreingenommenheiten
geht er den charakterlichen und situationsbezogenen Entwicklungen nach.
Hans Perting ist ein Autor, der in seinem Werk den Leser mit entfaltet. Am
Ende hat der Leser nicht nur Einblick in interessante Zusammenhänge gewonnen.
Er hat auch eine Feinheit, eine Sensibilität, einen Spürsinn mehr
in seinem Repertoire und Empfinden. Von den Werken des Autors bleiben einem
etwas mehr Weite und ein Mehr an seelischer und geistiger Ausdifferenzierung
zurück.
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