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Buchrezensionen: Im Sechsten Arm |
Im Sechsten Arm
„Mit dem „Sechsten Arm“ legt
der Autor Hans Perting einen weiteren Roman vor. Das Werk ist in einem klaren
und sehr
lesbaren Stil geschrieben.
Faszinierend ist sowohl die gekonnte Sprachführung, als auch der Inhalt.
Den Erzählstrang dieses Romans bildet die Geschichte der jüdischen
Familie Glauber in Italien (Salomon Glauber mit Maria Theiner, einer Vintschgerin,
katholisch verheiratet), und die einzelnen Handlungsträger präsentieren
sich wie Perspektiven der dargestellten Verhältnisse.
Der Hintergrund dieses Werkes gestaltet Weltthematik.
Die Ereignisse um Nationalsozialismus, Judentum und Faschismus in Italien.
Das Buch liest sich wie ein Manifest der Toleranz gegen Vorurteile, Rassenideologie
und die verhängnisvollen Imperative der Macht.
Das Buch ist auch in Analogie und als geheimer Vergleich mit den Strömungen
unserer Tage zu lesen, da Fundamentalismen, radikale Ideologien, Gefühle
der Ressentiments wieder im Wachsen begriffen sind. Dies
ist keine Ethik im trockenen Stil der Lehre, sondern es ist spannende Erzählethik
unserer Zeit.“
Dr. P. BRUNO KLAMMER, Theologe und Germanist
(September 2005)
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